Auch in diesem Jahr setzen die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Mettmann und der SKFM Mettmann gemeinsam mit Bäckereien, Apotheken, Tankstellen, Tafeln und zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern ein deutliches Zeichen: Unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden im gesamten Kreisgebiet 131.000 Brötchentüten verteilt. Das sind 6.000 mehr als im vergangenen Jahr. Den damit verbundenen hohen Beschaffungs- und Koordinationsprozess hat auch in diesem Jahr das Gleichstellungsbüro der Stadt Erkrath übernommen. Jede dieser Tüten trägt eine Botschaft gegen häusliche Gewalt und verweist auf Hilfsangebote für betroffene Frauen und Kinder. Die Aktion ist längst zu einem sichtbaren Symbol geworden. Sie erinnert daran, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen kein Einzelfall, sondern trauriger Alltag ist, auch im Kreis Mettmann.
Und sie weist auf das bundesweite und kostenfreie Hilfetelefon hin.
In einzelnen Städten des Kreise Mettmann gibt es weitere Aktionen, die die Gleichstellungsbeauftragten organisiert haben: Filme, Selbstbehauptungskurse, Infostände & Plakataktionen.
Die Aktivitäten im Kreis Mettmann:
Stadt Langenfeld: Hilden setzt Zeichen gegen Gewalt
Stadt Mettmann: Kreisweites Zeichen gegen _Gewalt an Frauen und Mädchen
Stadt Langenfeld: Gewaltschutzwochen unter dem Motto „Wir brechen das Schweigen“
Fotonachweis: https://www.hilfetelefon.de/materialien/zum-liken-und-teilen/