Ausbildung in Teilzeit? Was ist das?

Zur Gewinnung von Fachkräften kann auch das Angebot einer Teilzeitberufsausbildung eine Option sein.

Mit der Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gibt es in der Ausbildung seit dem 1. Januar 2020 keine Einschränkung mehr bezüglich der Aufnahme einer Teilzeitberufsausbildung. Wenn Ausbildende und Auszubildende sich einig sind, kann die tägliche Ausbildungszeit bis zur Hälfte reduziert werden und die Ausbildungsvergütung im gleichen Verhältnis abgesenkt werden. Im Ausgleich kann die Ausbildungsdauer auf maximal das Eineinhalbfache verlängert werden.

Wer schon in jungen Jahren ein Kind erzieht oder Angehörige pflegt, lernt früh, Verantwortung zu übernehmen. Davon können auch die Unternehmen profitieren, denn sie finden in ihren Teilzeit- Azubis motivierte, verantwortungsbewusste junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wer diesen jungen Menschen eine Ausbildungschance gibt, wird sich auch von ihrem besonderen Engagement im Beruf überzeugen können. So können Unternehmen wertvolle Fachkräfte ausbilden und an das Unternehmen binden.

Diese Angebote unterstützen:   

  • Für Ausbildungsinteressierte und Unternehmen wurde eine landesweite Internetseite mit Informationen und Angeboten rund um die Teilzeitberufsausbildung ins Leben gerufen:
    ausbildung-in-teilzeit.nrw.
  • Das Landesprogramm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) unterstützt Menschen mit Familienverantwortung bei der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz. Ziel ist es, Elternteilen und pflegenden Angehörigen mit Wohnort in Düsseldorf oder im Kreis Mettmann durch eine Teilzeitausbildung neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.
  • Beratung und Vermittlung zur Teilzeitausbildung bietet das Projekt TEP. im Kreis Mettmann Beratung und Vermittlung zur Teilzeitausbildung bietet das Projekt TEP. 
 
Frau sitzt am Computer
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